Sicherer Hafen für Luxusyachten
Marina Rubicón liegt bei 28 ° 51,44′ N / 13 ° 49,04′ W und wird auf UKW-Kanal 09 rund um die Uhr beantwortet. Die Einfahrt öffnet nach Süden; sie ist breit, gut betonnt und bei mittlerem Niedrigwasser noch etwa 4,5 m tief. Größere Yachten bis 70 m Länge und 7 m Tiefgang finden selbst bei Springtide genügend Wasser unter dem Kiel. Tagsüber genügen die beiden genannten Landmarken, bei Nacht leiten rot/grün befeuerte Dalben zielsicher ins Becken. Achtung: Die Schnellfähren Corralejo – Playa Blanca kreuzen dicht vor der Hafeneinfahrt; wer von Osten herkommt, lässt ihr Fahrwasser großzügig an Backbord. Die vorherrschenden NE-Passatwinde können vor Punta Pechiguera einen kurzen Kabbel-Seegang erzeugen, der sich aber spätestens hinter dem tonnenförmig gekröpften Wellenbrecher legt. Gezeitenhub liegt bei maximal 2 m – für atlantische Verhältnisse komfortabel.
Sichere Liegeplätze in spektakulärer Kulisse
Im Hafen selbst wird an Schwimmstegen mit Mooringleinen angelegt – 487 Liegeplätze, die dank massiver Molen vor jeglicher Dünung geschützt sind. Wer vor dem Einlaufen warten muss oder lieber in freier Kulisse schläft, wirft den Anker: Ankerfeld Rubicón – direkt außerhalb der Einfahrt auf 5–7 m Sand mit vereinzelten Felsplatten; guter Halt, aber offen nach SW. Playa Blanca – ½ sm westlich: 9–11 m Sand, ruhige Nächte bei Passat, Kabbelwelle bei Südlage. Papagayo-Buchten – 1 sm ostwärts im Naturpark Los Ajaches: 7–10 m strahlend weißer Sand, spektakuläre Kulisse, jedoch Schwellanfälligkeit bei S-Winden. Innerhalb der Marina herrscht selbst bei Starkwind Friedhofsruhe. Lediglich südwestliche Winterstürme können winzige Reflexwellen ins äußere Becken schieben; eine zusätzliche Achterleine auf die Dalben schafft dann vollkommenen Komfort.
Komplett ausgestatteter Hafen mit Marktflair
Der Tiefwasser-Treibstoffsteg direkt vor dem Hafenbüro erspart Kanisterschleppen; Diesel und Benzin gibt es täglich bis 19 Uhr. Die Stege bieten 16-A-Strom, Frischwasser, kräftiges WLAN und nachts patrouillierende Security. Ein 90-t-Travel-Lift, Motor- und Segelwerkstatt, Segelmacher, Taucher-Service sowie eine gut sortierte Chandlery bilden ein komplettes Technik-Ökosystem – ideal für Atlantikvorbereitungen. Kulinarisch versorgt: HyperDino-Express-Supermarkt (142 m²) im Hafen-Village, Bäckerei ab 07 Uhr, Gasflaschen-Tausch, Wäscherei und Mietwagen direkt gegenüber. Mittwochs und samstags von 09-14 Uhr zieht ein Kunst- und Bauernmarkt über die Promenade – ein Eldorado für Frischkäse, Mojo-Soßen und Handwerk. Mülltrennung erfolgt am Recyclinghof hinter der Tankstelle; Altöl nimmt die Werft.
Naturwunder Los Ajaches: Tauchen und Wandern
Rubicon ist Ausgangstor zum Naturmonument Los Ajaches – ein elf Millionen Jahre alter Vulkanmassiv, dessen erodierte Klippen die berühmten Papagayo-Strände einrahmen. Weißer Sand, smaragdgrünes Wasser und nahezu karibische Sichtweiten machen die Buchten zum Schnorchel-Hotspot; in nur zwei Metern Tiefe rascheln Papageifische durch die Seegraswiesen. Unter Wasser wartet ein Highlight für Taucher:innen: die Sandflächen vor Playa Flamingo und Punta Berrugo beherbergen Engelhaie, Stachel- und Adlerrochen sowie Schwärme von roncadores (Goldstriemen). Einige Tauchbasen sitzen direkt an Steg F und bieten Flaschen-Service bis an Bord. An Land führen beleuchtete Holzpromenaden in zehn Minuten nach Playa Blanca; wer es wilder mag, wandert in zwei Stunden über die Klippen zum Dorf Femés und genießt den Blick auf das Insel-Archipel. Die Vulkanroute im Nationalpark Timanfaya lässt sich per Mietwagen oder Bus erreichen – Aschefelder, fauchende Geysire und eine kostenlose Erdofen-Kochshow inklusive.
Luxuriöser Hafen mit Atlantik-Flair
Marina Rubicón kombiniert den Komfort einer Premium-Anlage mit der rauen Schönheit Lanzarotes – ein sicherer Boxenstopp für Blauwasser-Crews, Charterurlauber und Langfahrt-Yachten gleichermaßen. Die Ansteuerung ist auch nachts narrensicher, das Service-Spektrum genügt für jede Atlantiküberquerung, und dank der Papagayo-Buchten wartet ein Bade-Paradiese direkt neben dem Steg. Ideal ist der Hafen für Boote bis 3 m Tiefgang, die in den NE-Passaten eine ruhige Luv-Marina suchen oder kurz vor dem Sprung zu den Kapverden letzte Arbeiten erledigen wollen. Weniger geeignet ist Rubicón nur für Puristen, die absolute Einsamkeit suchen – denn der Boulevard mit seinen Bars pulsiert spätestens zum Marktbeginn. Für mich ist das aber Teil des Charmes: Nach Tagen auf See unter Palmenlichtern am Kai sitzen, papas arrugadas knabbern und den Engelhaien beim Jagen zuschauen – Rubicón bleibt auf meiner Atlantik-Shortlist ganz oben.
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