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Sportküstenschifferschein (SKS) Sportküstenschifferschein

Der Schein für die gewerbliche Nutzung

Der Sportküstenschifferschein ist der nächste Schritt nach dem Sportbootführerschein See. Es ist ein freiwilliger Führerschein zum Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).

Er ist für Hobby-Bootssportler nicht verpflichtend und dient nur dazu, wirklich tief in die Materie einzusteigen und praktische Erfahrung nachzuweisen.
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Was ist der Unterschied zwischen SBF See und SKS?

Die amtlichen Sportbootführerscheine See und Binnen sind vorgeschrieben. Zusätzliche Sportbootführerscheine wie der Sportküstenschifferschein SKS, der Sportseeschifferschein SSS oder oder Sporthochseeschifferschein SHS sind amtlich anerkannt, aber nicht vorgeschrieben. Du machst sie also freiwillig.

In der Ausbildung für den SKS wird Dein theoretisches Wissen im Vergleich zum SBF deutlich vertieft. Außerdem ist hier nicht nur eine Praxisstunde ausreichend. In einem oder mehreren Ausbildungstörns legst Du mindestens 300 Seemeilen auf Yachten zurück, um alle Manöver unter Maschine und Segel zu lernen.

Brauche ich den SKS?

Der Sportküstenschifferschein ist für Hobby-Skipper zwar nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber von einigen Charterunternehmen im internationalen Raum gewünscht. In der Regel reicht jedoch ein Sportbootführerschein. Für gewerbsmäßig genutzte Sportboote in Küstengewässern ist der SKS Pflicht.

Auch in versicherungsrechtlichen Fällen ist es hilfreich, einen Sportküstenschifferschein zu haben, allerdings nicht unbedingt notwendig, solange man einen SBF besitzt.

Der Grund, warum manche Hobby-Bootssportler sich dazu entscheiden, den SKS zu machen, ist weder die Versicherung noch das Mieten von Booten, sondern das vertiefte Wissen, das man während der Ausbildung lernt. Beim SBF lernt man alle wichtigen Grundlagen, um sicher auf dem Wasser unterwegs zu sein. Wer dabei ein großes Interesse an der Schifffahrt entdeckt und wirklich tief in die Materie eintauchen oder sein Boot vielleicht sogar gewerblich nutzen möchte, ist mit dem SKS gut aufgestellt.

Reine Motorbootfahrer können den Sportküstenschifferscheins “SKS unter Motor” machen – eine abgespeckte Version des SKS ohne die seglerischen Inhalte.

SKS Voraussetzungen: Was braucht man für den Sportküstenschifferschein?

Im Gegensatz zum SBF See, für den man keine besonderen Voraussetzungen erfüllen muss, werden beim SKS einige Nachweise gefordert.

  • Mindestalter von 16 Jahren
  • Den Sportbootführerschein See
  • Einen Nachweis über 300 Seemeilen (können während der Ausbildung absolviert werden)

Wie läuft die Ausbildung zum Sportküstenschifferschein?

Für den Sportküstenschifferschein sollte man grob doppelt so viel Lernzeit einplanen als für den SBF See. Im SKS Theorie Kurs werden einem vertiefte Kenntnisse zu Seemannschaft, Seerecht, Wetterkunde und Navigation vermittelt, die man in Kartenaufgaben und in der Praxis auf der Yacht anwendet.

Der SKS kann sowohl in einer klassischen Bootsschule als auch online absolviert werden. Ein Online-Kurs hat den Vorteil, dass man die Theorie in seinem eigenen Tempo und von jedem Ort der Welt aus lernen kann.

Der offizielle Fragenkatalog für die SKS Prüfung ist öffentlich zugänglich. Wenn Du dich damit vorbereitest, weißt Du genau, was in der Theorie auf Dich zukommt.

Ausschlaggebend ist schließlich Deine Fähigkeit, die theoretischen Kenntnisse zu Navigation, Seemannschaft und Segel-Manöver auf dem Wasser umzusetzen.

Wie ist der Ablauf der SKS Prüfung?

Die SKS Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Die beiden Teile müssen nicht zum gleichen Zeitpunkt abgeschlossen werden, allerdings maximal innerhalb von 24 Monaten.

Theoretische Prüfung des SKS

Beim SBF See wird der Schwerpunkt auf das Auswendiglernen von Fakten und Antworten gelegt. Für die SKS Theorie reicht das nicht: Hier muss das erlernte Wissen angewendet werden. Die Theorie Prüfung besteht aus zwei Teilen: Einem allgemeinen Teil und einem Navigationsteil.

Im allgemeinen Teil müssen 30 Fragen innerhalb von 90 Minuten beantwortet werden. Anders als beim SBF See gibt es keine Multiple-Choice-Fragen, sondern Freitextfragen zu Seerecht, Wetterkunde und Seemannschaft.

Dabei können maximal 60 Punkte erreicht werden – sicher bestanden hast Du aber schon mit 39 Punkten.

Im Navigationsteil der Prüfung für den Sportküstenschifferschein gibt es eine komplexe Kartenaufgabe, für die nochmals 90 Minuten Zeit gegeben wird.

Die maximal erreichbare Punktzahl für die Kartenaufgabe ist 30, zum Bestehen reichen aber 20 Punkte.

Praktische Prüfung des SKS

Voraussetzung zur praktischen Prüfung für den Sportküstenschifferschein ist ein Nachweis über 300 Seemeilen. Diese werden normalerweise in der Ausbildung absolviert.

Die eigentliche praktische Prüfung dauert ca. 30 Minuten, in der Deine theoretischen Kenntnisse über das Führen von Yachten in Küstengewässern praktisch angewendet werden.

Im Navigationsteil der Prüfung für den Sportküstenschifferschein gibt es eine komplexe Kartenaufgabe, für die nochmals 90 Minuten Zeit gegeben wird.

Die maximal erreichbare Punktzahl für die Kartenaufgabe ist 30, zum Bestehen reichen aber 20 Punkte.

Außerdem müssen bei der praktischen Prüfung zum Sportküstenschifferschein ausgewählte Manöver wie An- und Ablegen, Wenden, Halsen, Beidrehen, Segel setzen etc. durchgeführt werden. Auch Wetterbeurteilung, Umgang mit GPS oder Kursumwandlungen können gefordert werden.

Bei jeder Aufgabe sollte mindestens der zweite Versuch sitzen. Die restliche Crew an Bord darf in die Manöver mit eingebunden werden.

Was sind die Prüfungsgebühren für den SKS?

Die Prüfungsgebühren für den SKS setzen sich wie folgt zusammen:

  • Zulassung: 22,26€
  • Theorie (Fragebogen + Navigation): 81,86€
  • Praxis: 113,42€
  • Erteilung SKS Sportküstenschifferschein: 27,04€

Die gesamten Prüfungsgebühren für den Sportküstenschifferschein SKS betragen also 244,58€.

Wie einfach oder schwierig die Praxis-Prüfung ist, hängt unter anderem von der Wetterlage und der Windstärke ab. Solltest Du die Prüfung nicht bestehen, egal ob Theorie oder Praxis, kannst Du sie einen Monat später nachholen – so oft wie nötig. Es fallen allerdings jedes Mal weitere Prüfungsgebühren an.

Sollte ich den Sportküstenschifferschein SKS machen?

Noch mehr Lernen und noch mehr Geld ausgeben, wenn man mit dem SBF See doch schon überall fahren darf?

Anders als beim SBF werden beim SKS zusätzliche praktische Erfahrung sammelt und man geht deutlich tiefer in die Materie.

Wenn Bootsfahren eine ernsthafte Leidenschaft für Dich ist oder Du vielleicht sogar mit dem Gedanken spielst, dieses Hobby gewerblich zu nutzen, kann sich der Sportküstenschifferschein lohnen:

  • Du erlangst umfangreiche theoretische Kenntnisse
    Neben dem nautischen Allgemeinwissen, dass Du schon beim SBF gelernt hast, vertiefst du Deine Kenntnisse in Navigation, Seerecht, Wetterkunde und Seemannschaft deutlich.
  • Du sammelst praktische Erfahrung auf 300 Seemeilen
    Das wohl wertvollste am SKS ist die praktische Erfahrung. Der Führerschein dient hauptsächlich als Nachweis deiner praktischen Fähigkeiten und einer Mindesterfahrung von 300 Seemeilen.

 

Wenn das Bootsfahren einfach nur ein Hobby ist, das Dir manchmal Deinen Urlaub und Deine Wochenenden versüßt und Du keine Lust hast, noch einmal die (Online-)Schulbank zu drücken und richtig zu lernen, hast Du ohne den SKS keinerlei Nachteile. Der SBF bietet Dir als Hobby-Bootssportler alle Freiheiten.

Häufig gestellte Fragen

Gerne beantworten wir Dir alle Fragen rund um dem SKS. Du erreichst uns Mo-Sa täglich von 9 bis 18 Uhr.
Um Yachten unter Antriebsmaschine oder Segel gewerblich zu nutzen benötigst Du einen Sportküstenschifferschein (SKS). Dieser ist der amtliche Führerschein zum Fahren in den Küstengewässern (bis zu 12 Seemeilen ab der Festlandküste).
Der Sportküstenschifferschein (SKS) ist im Gegensatz zum Sportbootführerschein (SBF) nicht gesetzlich vorgeschrieben. Er baut vertiefend auf die Inhalte des SBF auf und befähigt zur gewerblichen Tätigkeit im Bootsbereich.
Die Theorie-/ und Praxisprüfung sind anspruchsvoller im Vergleich zum Sportbootführerschein. Die Lernzeit ist ungefähr auf das Doppelte des SBF zu schätzen, da die Themen vor allem vertieft werden, sind die verwendeten Begriffe nur teilweise neu.
Die Kosten für den teilen sich in Theorie, Praxis und Prüfungsgebühren auf. Für die Theorie fallen 300-500 € an. Die Kosten für den meistens einwöchigen Praxistörn belaufen sich auf 450-750 € – je nach Saison und Region (meistens finden die Törns auf dem Mittelmeer oder Ostsee statt). Die Gebühren für die Abnahme der Prüfung durch den Deutschen Motor Yacht Verband  (DMYV) oder Deutschen Segler Verband (DSV) belaufen sich auf ca. 240 €.
Es gibt drei Voraussetzungen für den Erwerb eines Sportküstenschifferschein (SKS): ein Mindestalter von 16 Jahren, den Besitz des SBF See, sowie ein Nachweis über 300 gefahrene Seemeilen in Küstengewässern.

Für den SKS benötigt man einen Nachweis über 300 gefahrene Seemeilen (in Küstengewässern).

Die Prüfung beim SKS besteht aus einer theoretischen und praktischen Prüfung. Die 90 Minuten Theorieprüfung besteht aus einem Fragebogen, der die Themen Seemannschaft, Schifffahrtsrecht, Navigation und Wetterkunde behandelt und zum anderen aus einer Navigations-Kartenaufgabe. Die Fragen haben, anders als beim SBF, kein Multiple-Choice Format, sondern müssen in geschriebenen Text beantwortet werden.

Die
ca. 30 Minuten lange praktische Prüfung erfordert die sogenannten Pflicht-Manövern und sonstige Aufgaben an Bord, die belegen sollen, dass der Prüfling eine Yacht eigenständig führen kann.
Wenn ein vertieftes Interesse an den Themen besteht und man sich eventuell vorstellen kann, eine gewerbliche Nutzung von Yachten im Allgemeinen anzustreben, bietet der Sportküstenschifferschein (SKS) die ideale Grundlage dafür.
Die Prüfungsgebühren für die Abnahme durch den Deutschen Motor Yacht Verband (DMYV) oder Deutschen Segler Verband (DSV) belaufen sich auf ca. 240 €.
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Sollte Dir unsere Lernplattform nicht gefallen, kannst Du uns einfach eine Email senden, und wir erstatten dir bis zu 14 Tage nach dem Kauf Dein Geld zurück, vorrausgesetzt, Du hast noch keine Praxisfahrstunde gebucht.

Beim unerwarteten Nichtbestehen der Theorie erstattet wir Deine Kursgebühr anteilig zurück. Vorrausgesetzt der Kurs wurde vollständig durchgearbeitet und alle Prüfungsbögen wurden im Prüfungsmodus mindestens 5-mal bestanden.

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Prüfungsgebühren

Für die Prüfung Deiner Fähigkeiten entsteht wird eine  Prüfungsgebühr vom  zuständigen Prüfungsausschuss erhoben.

Es fallen folgende Gebühren an. SBF See Einzeln 145,39€
SBF Binnen Einzeln  – 127,79 €
SBF See und Binnen – 175,62 €

Die zusätzlichen Kosten für die Prüfungsfahrt übernehmen wir für Dich. Dies beinhaltet die Bereitstellung eines Bootes und eines Fahrlehrers. Du erhältst von uns rechtzeitig vor Deiner Prüfung nochmals Informationen bezüglich der Prüfungsgebühren.

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