Sicherer Hafen: Ideal für Nachtansteuerung
Der Hafen liegt an Mallorcas Nordostküste auf 39 ° 50,4′ N / 03 ° 07,9′ E. Die Einfahrt ist Tag und Nacht breit befeuert ( 4 s) und selbst bei Dünung aus Tramontana sicher. Ansteuerung von See: Zwischen den Betonmolen hindurch, dann Steuerbord in das weit geöffnete Bassin. Der Leittonnenstrich trägt mindestens 4 m, der Hafen selbst wurde 2022 partiell ausgebaggert und bietet laut Port Office bis zu 4 m im Gästebereich. Funk & Meldepflicht: Marina Control 24 h auf VHF 09; die freundliche Crew dirigiert per Tender an die Receptionspier (Anlegehilfe bis 22 Uhr). Landmarken: Nordmole mit weißem Leuchtturm, dahinter das vierstöckige Botel-Gebäude – ein unübersehbarer Glasquader. Nachtansteuerung ist problemlos; bei Starkwind (Mistral) entsteht außerhalb der Mole kurze Kreuzsee, die im Bassin jedoch sofort verebbt.
Alcudiamar: Sicherer Hafen mit Komfort
Alcudiamar ist ein reiner Boxen- und Längsseitshafen mit ca. 745 Liegeplätzen, davon 180 für Besucher . Mooringleinen, Energietürme bis 125 A und Smart-Meter-Wasseranschlüsse sind Standard . Der Wellenbrecher bewahrt das Becken vor jeglichem Schwell; selbst bei 35-kn-Böen aus Nord bleibt das Boot wie an Landstrom. Ankern vor dem Strand ist verboten (Posidonia-Schutz), alternative Tagesankerplätze liegen 1 sm südlich vor Barcares.
Luxus-Marina mit umfassendem Service
An jedem Liegeplatz: 220/380 V-Strom (bis 125 A) und Trinkwasser via App-gesteuerte Säule . Das 24-h-Fuel-Dock (B20 Diesel, Benzin) befindet sich an der Nordmole. Bilgen-, Grau- und Schwarzwasser entsorgt man gratis am Servicekai. Technik & Werft 80-t-Travel-Lift, 6-t-Mastkran, komplette Werkstättenkette von Rigger über Elektronik bis Lack (BoatView-Daten) . Ersatzteilshops und ein gut sortierter Chandler (Baleo Náutica) liegen im Hafenzentrum. Proviant & Gastronomie Ein Eroski-City-Supermarkt (400 m) sowie Bäcker, Bio-Laden und Apotheke befinden sich an der Hafenpromenade. Kulinarisch reicht die Palette von Tapas-Bar „Sa Llonja“ bis zum Edel-Restaurant „Blue Sapphire“. Mittwochs und samstags bringt der Wochenmarkt in Alcúdia-Altstadt frisches Obst, Käse und Sobrasada – Bushaltestelle direkt am Marinagate. Crew-Comfort Modernes Sanitärgebäude mit klimatisierten Duschen, Waschsalon und Familienbädern, Zugang per Chipkarte. WLAN High-Speed (getestet: 60 Mbit). Zwei Poolanlagen, SUP- und Kajakverleih, Fahrradstation und ein kleines Fitness-Loft runden das Angebot ab.
Strandparadies und Naturabenteuer in Alcúdia
Vor dem Steg beginnt ein 8-km-Strand, der flach in die Bucht läuft – ideal für Familien. Unter Wasser begeistern Posidonia-Wiesen, in denen sich Oktopusse, Brassen und Geisterfische tummeln; die Tauchschulen holen Gäste direkt an Bord ab. Ornithologen genießen im nahen S’Albufera-Naturpark (Perlen der Feuchtgebiete) Purpurreiher und Flamingos. Wer wandern will, startet am Cap des Pinar: In 40 Minuten erklimmt man den Talaia d’Alcúdia samt Panorama über die Nordküste und die Tramuntana. Ein Abstecher in die mittelalterliche Altstadt (3 km) lohnt: Stadtmauer, römische Ausgrabungen von Pollentia und abends Tapas unter Bougainvilleen.
Alcudiamar: Komfortable Marina-Oase Mallorcas
Alcudiamar ist die komfortable „All-in-One“-Basis im Nordosten Mallorcas: Pluspunkte Sichere Großmarina mit 4 m Tiefgang, 24-h-Service und Platz für Yachten bis 30 m. Rundum-Infrastruktur von Wellness-Pool bis 80-t-Travel-Lift. Direkt vor einem der längsten Sandstrände der Insel. Perfektes Sprungbrett nach Menorca (36 sm) oder in die Tramuntana-Buchten. Minuspunkte Hohe Liegepreise in Juli/August (40 – 65 € für 12 m plus 21 % IVA, lt. 2025-Preisliste). Touristische Umgebung – kein Hafen für Einsamkeitssucher. Strenges Posidonia-Ankerverbot, alternative Freiankerreede fehlt. Für wen geeignet? Charter-Flotten, Familien, Langfahrer vor Werftarbeiten und Crews mit Tiefgang bis 4 m, die ein paar Tage Strand & Stadt genießen wollen. Weniger für Budget-Segler, die lieber in Naturbuchten schwojen. Ich persönlich verbuche Alcudiamar als „Mallorca-Komfortbox“: Diesel, Pool, Markthalle und Strand liegen im Umkreis von 300 m – perfekt, um Crew zu tauschen oder das Boot vor dem Menorca-Sprung noch einmal in Schuss zu bringen. Wer nach zwei Nächten wieder den Anker sucht, findet ihn eine Meile weiter draußen – aber für einen Boxenstopp mit Rundum-Sorglos-Paket führt im Norden der Insel kaum ein Weg an Alcudiamar vorbei.
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