Sicherer Hafen bei Nachtansteuerung
Die Einfahrt in den Hafen von Höllviken ist gut markiert und erfordert keine besonders schwierige Navigation, jedoch ist eine präzise Kursführung von Vorteil, um die flachen Stellen zu meiden. Der Hafen liegt etwa 1,5 Meilen westlich von Falsterbo, auf der südwestlichen Spitze der schwedischen Küste. Die Einfahrt selbst ist klar und gut befeuert, sodass man sich nachts gut orientieren kann, wenn man entlang der Küste kommt. Besonders zu beachten ist, dass der Kanal eng ist und man sich zwischen den Stegen und den Felsen hindurch manövrieren muss. Mit einem Tiefgang von bis zu 2,5 Metern gibt es in der Einfahrt genügend Raum, jedoch sollte man sich nicht zu weit von der Mitte entfernen, um die flacheren Stellen zu vermeiden. Besondere Hinweise gibt es zur Nachtansteuerung: Die befeuerte Einfahrt und die gut sichtbaren Bojen machen die Navigation auch bei Dunkelheit relativ sicher, allerdings sollte man trotzdem mit einer gewissen Vorsicht vorgehen, da der Schiffsverkehr in dieser Gegend, besonders durch Fähren, verstärkt sein kann.
Höllviken: Sicherer Hafen für Boote
Der Hafen von Höllviken bietet eine gute und sichere Liegegelegenheit für Schiffe jeder Größe. Die Hauptstege sind gut geschützt, und die Tiefe reicht von 2,5 bis 3 Metern, was für die meisten Freizeitboote ausreichend ist. Der Ankergrund besteht hauptsächlich aus Sand und weichem Schlick, der einen guten Halt für die Kette bietet. Wir fanden, dass der Anker bei uns ohne große Probleme hielt. Das Wasser ist klar, und der Ankergrund kann teilweise gut eingesehen werden. Der Schutz vor den vorherrschenden West- und Nordwestwinden ist hervorragend, da die Einfahrt und die Mole das Hafenbecken fast vollständig abschirmen. Lediglich bei starkem Ostwind, der in den Wintermonaten gelegentlich aus dem Kattegat kommt, kann es zu einem leichten Schwell kommen. Wer ganz sicher gehen möchte, kann sich etwas weiter in den inneren Bereich des Hafens verholen, wo der Wind noch weniger durchdringt.
Kompakter Hafen mit guter Anbindung
Der Zugang zum Land erfolgt über die zentrale Anlegestelle, die für Dinghys gut erreichbar ist. Es gibt keine privaten Landungsstellen, aber der allgemeine Steg ist ideal, um mit dem Dinghy anzulegen. Der Hafen selbst ist klein, aber gut organisiert und bietet Zugang zu einem modernen Sanitärgebäude, das mit Duschen und Toiletten ausgestattet ist. Besonders praktisch für längere Aufenthalte sind auch die Waschmaschinen und Trockner, die gegen eine geringe Gebühr genutzt werden können. Versorgungsmöglichkeiten: Der Hafen von Höllviken bietet keine umfangreiche Infrastruktur direkt vor Ort, aber die nächstgelegenen Versorgungsmöglichkeiten sind gut erreichbar. Der Lebensmittelmarkt und kleinere Geschäfte befinden sich in etwa 5 Minuten Fußweg vom Hafen entfernt, sodass man sich problemlos mit dem Nötigsten versorgen kann. Für größere Einkäufe geht es weiter nach Malmö, wo man alle Arten von Geschäften und Märkten findet. Die Entsorgung von Müll ist unkompliziert; es gibt Container für Glas, Restmüll und Papier, die vom Hafenbetreiber bereitgestellt werden. Diesel oder Benzin gibt es in der näheren Umgebung nicht, weshalb man für diese Bedürfnisse nach Malmö fahren muss.
Naturparadies Höllviken: Entspannung und Abenteuer
Höllviken ist ein ruhiger Ort, eingebettet in die Natur des südwestlichen Schwedens. Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Strandabschnitt, der besonders im Sommer zum Baden und Entspannen einlädt. Die umliegende Gegend bietet eine wunderschöne Natur mit zahlreichen Wanderwegen, die an den Hügeln entlangführen. Es gibt immer wieder tolle Ausblicke auf das Öresund, und man kann bei klarer Sicht sogar den Kronborg Castle auf der dänischen Seite erblicken. Für Naturliebhaber ist der Hafen ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet von Foteviken, das für seine weitläufigen Schilfgürtel und reichen Tierbestände bekannt ist. Hier gibt es viele Vogelarten zu beobachten und mit etwas Glück auch Robben, die sich in den flachen Gewässern sonnen. Wer mehr über die lokale Geschichte erfahren möchte, kann das Fotevikens Museum besuchen, das sich mit der Geschichte der Region beschäftigt. Für Sporttaucher gibt es ebenfalls einige interessante Spots, die nur mit dem Dinghy erreichbar sind. Die Küste von Höllviken ist durchzogen von Felsen und Riffen, die eine faszinierende Unterwasserwelt beherbergen.
Ruhiger Hafenstopp nahe Malmö
Der Hafen von Höllviken bietet eine ruhige und sichere Anlaufstelle für Segler, die einen Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden suchen oder die Schärenküste von Schweden in Ruhe genießen möchten. Die gute Erreichbarkeit von Malmö und die ruhige, aber gut geschützte Lage machen den Hafen zu einem idealen Ort, um sich für ein paar Tage niederzulassen, zu reparieren oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Pluspunkte Sehr gute Lage in einem ruhigen und geschützten Bereich Gute Infrastruktur für einen kurzen Aufenthalt: Sanitäranlagen, Waschmöglichkeiten, ausreichend Platz für Boote Nähe zu Malmö für größere Einkäufe und Stadtbesuche Ideal für Naturliebhaber und Wanderfreunde Minuspunkte Begrenzte Versorgung vor Ort – Einkäufe müssen teilweise außerhalb des Hafens erledigt werden Wenig Freizeitmöglichkeiten im direkten Umfeld, aber die Umgebung bietet tolle Natur Für wen ist Höllviken geeignet? Segler, die eine ruhige, sichere Übernachtungsmöglichkeit suchen Langstreckensegler, die eine kurze Pause machen wollen Wander- und Naturfreunde, die sich an der schwedischen Küste entspannen möchten Für mich persönlich war der Hafen von Höllviken ein angenehmer, ruhiger Zwischenstopp. Die weite Aussicht auf den Öresund und die Nähe zu Malmö gaben mir ein Gefühl der Freiheit und gleichzeitig den Komfort eines nahegelegenen Zentrums für Versorgung. Ein schöner Ort, um den Törn fortzusetzen oder einfach nur zu entspannen.
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