Olympiahafen Kiel: Ideale Zufahrt und Tiefe
Position 54 ° 26,6 N / 10 ° 10,4 E – gut sichtbarer Molenkopf mit rotem Festfeuer. Fahrwasser – Von See einfach dem befeuerten Fahrwasser der Förde folgen; die Hafeneinfahrt liegt 0,5 sm nördlich des Olympiahafens Kiel-Schilksee. Die Zufahrt ist bis auf kurzfristigen Regattaverkehr hindernisfrei und laut Hafenplan „Tag und Nacht möglich“. Wassertiefen – Boxengassen 2,6 – 4,0 m; die Außenkanten der Dalben bieten durchgehend ≥ 3 m und sind damit auch für Fahrtenyachten > 45 ft tauglich. Landmarken – Weiß-gelber Leuchtturm Bülk im Norden, südlich die langgezogene Steinmole Schilksee; direkt an der Hafeneinfahrt das rote Dach der Yacht-Tankstelle. Besonderheiten – Regattawochen (Kieler Woche, Maior & German Open) bringen viel Jollenverkehr aus Slipbahn 1 und 2 – Funkabhören auf UKW 11 (Regattacenter) lohnt. Bei Starkwind aus Nordwest rollt etwas Schwell vor die Hafeneinfahrt, im Becken selbst bleibt es ruhig.
Sicherer Ankerplatz im Schutz des Beckens
Ankern ist in der Strander Bucht aufgrund von Schutzzonen und der dichten Berufsschifffahrt nicht empfehlenswert. Im Becken liegt man dagegen bestens: Der kombinierte Stein- und Holzwellenbrecher bricht jede Außenförde-Welle, die Landabdeckung schützt vor Ost- und Südostwinden. Untergrund an den Dalben: fester Lehm, Boxpfähle aus Stahl, drei Schwimmstege gleichen Pegelschwankungen aus. Bei Sturmfluten (> 1 m NN) steigt das Wasser auf die Fingerstege – Fenderhöhe kontrollieren!
Hafengebühren 2025: Inklusive Strom und WLAN
Liegegeld 2025 – Laut aktueller Hafengebührensatzung 2,00 €/m für Boote < 12 m, 2,30 €/m für Boote 12 – 15 m; Strom, Wasser und WLAN inklusive. Sanitär – Moderne Duschen & WCs im Hafenhaus, Waschmaschine/Trockner (Münzeinwurf, 3 €). Tankstelle – Kopf Steg 6, einzige Förde-Tanke mit biodieselfreiem Marinediesel und Super 98; Schiffe bis 30 m können längsseits gehen. Öffnungszeiten April–Oktober 09/10 – 18/19 Uhr. Werft & Technik – Bootswerft des Kieler Yacht-Clubs direkt am Südholm: 30-t-Kran, Riggservice, Unterwasserwaschanlage. Slip & Kran – Zwei breite Betonslips (10 €/Vorgang) und Mastenkran (20 €/Hub für Gastlieger). Einkaufen & Gastronomie – Mini-Markt „Hafenkiosk“ mit Frühstücksbrötchen, Bistro „Laguna“, Fischimbiss an der Fischersteghütte. Großer Edeka im 1 km entfernten Ort (Leihräder am Hafenbüro kostenlos). Müll & Service – Getrennte Container am Kran; Altöl-Sammelbehälter, Defibrillator & Info-Stele (Wetter, Busfahrplan) hinter dem Hafenhaus. ÖPNV – Bus 501/502 in 200 m (30 min → Kiel Hbf), Fördefähre (Sommer) legt an der Ostmole an.
Strander Bucht: Paradies für Natur und Tauchen
Direkt hinter dem Stranddeich erstreckt sich der weiße Sandstrand der Strander Bucht; im Rücken grüßt das Naturschutzgebiet Dänischer Wohld. Flora & Fauna – Boddenähnliche Seegraswiesen vor der Mole sind Laichgebiet für Heringe; im Frühsommer sieht man Schweinswale in der Förde jagen. Auf der Südmole rasten Kormorane, und Graugänse kreisen über den Salzwiesen. Unterwasser – Klarer Ostseeboden mit Sand, Felsblöcken und Miesmuschelfeldern, Sicht 2 – 5 m; Strande gilt als „Tauch-Hotspot“ – bei Slack Water trifft man oft Gruppen, die südlich der Schutzmauer absteigen. Aktivitäten an Land – Strandpromenade mit Beachvolleyballfeld, SUP-Verleih und neuem Dorfplatz (freies WLAN). Küstenwanderweg führt in 45 min zum Leuchtturm Bülk (Besichtigung & Panoramablick).
Komfortable Marina zwischen Förde und Ostsee
Marina Strande ist eine komfortable, aber bodenständige Drehscheibe zwischen Kieler Förde und Ostsee – perfekt für den ersten Stopp nach NOK-Passage oder als Basis für Tagesschläge nach Dänemark. Stärken Tide- und rundum geschütztes Becken – ruhiger Schlaf, selbst bei Starkwind. Volle Infrastruktur (Tankstelle ohne Biodiesel, Kranservice, WLAN) auf minimalen Laufwegen. Strand & Promenade direkt am Steg – Familienfreundlichkeit plus Ostsee-Urlaubsflair. Schwächen Regattabetrieb kann morgens Engpässe an Slip und Hafenausfahrt verursachen. Kein Nachtankern: Tankstelle schließt spätestens 19 Uhr. Gastliegerplätze in Hauptferienzeit schnell belegt – vor 14 Uhr einlaufen oder telefonisch ankündigen. Geeignet für Fahrtencrews auf Ostseerunde, Regatta-Teams, Familien, die Strand und kurze Wege schätzen, sowie Technik-Stopps mit Servicebedarf. Weniger attraktiv für Yachten > 4 m Tiefgang oder Crews, die absolute Ruhe ohne Hafentrubel suchen. Logbuch-Notiz beim Ablegen: „Strande – Diesel getankt, Hering-Brötchen geangelt, Förde-Brise im Rigg. Kurs 045° nach Samsø – und das nächste Mal bleiben wir länger.“
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