Kreuzen bezeichnet das Segeln gegen den Wind durch abwechselndes Wenden auf verschiedene Kurse. Da Segelschiffe nicht direkt gegen den Wind segeln können, wird das Ziel in Zickzacklinien angesteuert.
Beim Kreuzen segelt das Boot abwechselnd am Wind auf Steuerbord- und Backbordbug. Nach jeder Wende, dabei geht der Bug durch den Wind und die Segel schlagen auf die andere Seite, liegt der Wind von der anderen Seite an. Durch diese Schläge arbeitet sich das Schiff schrittweise gegen die Windrichtung vor. Der optimale Kurs beim Kreuzen liegt meist etwa 45 Grad zur Windrichtung, variiert aber je nach Boot. Segelt man höher am Wind, wird das Boot langsamer, segelt man tiefer, kommt man seinem Ziel in Luv auch näher, aber man segelt eine weitere Strecke. Das Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Höhe am Wind bestimmt die Effizienz des Kreuzens.