Hurricane ist die englische Bezeichnung für Hurrikan, einen tropischen Wirbelsturm im Atlantik und in der Karibik mit Windgeschwindigkeiten ab 119 km/h. Diese Stürme entstehen über warmem Meerwasser und können sich zu gewaltigen Wirbelstürmen mit Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h entwickeln. Hurricanes werden nach der Saffir-Simpson-Skala in fünf Kategorien eingeteilt, wobei Kategorie 5 die stärksten Stürme mit den höchsten Windgeschwindigkeiten bezeichnet.
Das Auge des Hurricanes kann einen Durchmesser von 20 bis 50 Kilometern haben, während sich der gesamte Sturm über hunderte Kilometer erstreckt. Für die Schifffahrt stellen Hurricanes eine extreme Gefahr dar. Sie erzeugen Wellenhöhen von 10 Metern und mehr, können Schiffe zum Kentern bringen und führen regelmäßig zu Totalverlusten. Moderne Schiffe nutzen Satellitennavigation und Wetterrouting, um Hurricanes weiträumig zu umfahren. Das National Hurricane Center in Miami überwacht und prognostiziert diese Stürme und gibt entsprechende Warnungen heraus. Schiffe erhalten diese Informationen über Navtex, Wetterfax oder Satellitenverbindungen. Vergleichbare Wirbelstürme heißen im Pazifik Typhoons und im Indischen Ozean Cyclones.