Überlappen beschreibt die relative Position zweier Boote zueinander und ist vor allem im Regattasegeln ein wichtiger Begriff. Zwei Boote überlappen sich, wenn keines von ihnen klar voraus oder klar achteraus ist. Die Definition nach den Wettfahrtregeln: Eine gedachte Querlinie am hintersten Punkt des vorderen Bootes schneidet das hintere Boot. Liegt das hintere Boot komplett hinter dieser Linie, besteht keine Überlappung. Sobald der Bug des hinteren Bootes diese Linie überschreitet, entsteht eine Überlappung.
Überlappungen sind entscheidend für die Vorfahrtsregeln bei Regatten. An Tonnen und Bahnmarken gelten spezielle Regeln für überlappte Boote. Es können auch drei oder mehr Boote gleichzeitig überlappt sein. In diesem Fall gelten die Wettfahrtregeln zwischen jedem Paar einzeln. Besonders beim Start und an Bahnmarken kommt es häufig zu Mehrfach-Überlappungen. Die Überlappung kann entstehen und wieder aufgelöst werden. Wichtig ist der Moment, in dem die Überlappung entsteht. Dieser bestimmt oft, welche Rechte und Pflichten gelten.