Das Achterdeck bezeichnet den hinteren Decksbereich eines Schiffes oder Bootes. Es liegt im Bereich des Hecks und wird je nach Schiffstyp unterschiedlich genutzt.
Was ist das Achterdeck?
Als Achterdeck wird der achtere, also hintere Teil des Decks bezeichnet. Der Begriff stammt aus der nautischen Sprache und wird vor allem verwendet, um Bereiche an Bord eindeutig zu benennen.
Auf Yachten, Segelbooten und kleineren Motorbooten befindet sich im Bereich des Achterdecks häufig das Cockpit oder der Steuerstand. Dort sind oft wichtige Bedienelemente für die Schiffsführung untergebracht, zum Beispiel Ruderanlage, Motorbedienung, Navigationsgeräte oder Instrumente.
Wofür wird das Achterdeck genutzt?
Die Nutzung des Achterdecks hängt stark vom Schiffstyp ab. Auf Sportbooten und Yachten dient es häufig als Arbeits- und Aufenthaltsbereich. Hier wird gesteuert, angelegt, abgelegt oder die Crew koordiniert.
Auf größeren Schiffen kann das Achterdeck technische Ausrüstung aufnehmen. Dazu gehören zum Beispiel Winden, Kräne, Ladegeschirr oder andere Einrichtungen für den Schiffsbetrieb. Auch Zugänge zum Maschinenraum oder Teile der Ruderanlage können sich im Heckbereich befinden.
Achterdeck auf Passagierschiffen
Auf Passagierschiffen und Kreuzfahrtschiffen wird das Achterdeck oft als Aufenthaltsfläche genutzt. Dort befinden sich je nach Bauart Sitzbereiche, Aussichtsterrassen, Restaurants oder andere Bereiche für Gäste. Besonders beliebt ist der Blick nach hinten auf das Kielwasser des Schiffes.
Warum ist das Achterdeck wichtig?
Das Achterdeck ist ein wichtiger Bereich an Bord, weil es häufig für Steuerung, Manöver, Sicherheit und Aufenthalt genutzt wird. Je nach Schiff kann sich dort auch Sicherheitsausrüstung wie Rettungsinseln, Rettungsboote oder Notfallausrüstung befinden.
Für die Orientierung an Bord ist der Begriff hilfreich, weil er klar beschreibt, dass ein Bereich im hinteren Teil des Schiffes gemeint ist.
