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Roda de Barà

Roda Da Bara

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Großzügige Marina an Costa Daurada

Einleitung

Im gleißenden Spätnachmittagslicht der Costa Daurada laufen wir von Nord-Ost kommend auf ein markantes Doppel-Molenpaar zu. Dahinter öffnet sich ein nahezu kreisrundes Hafenbecken, dessen moderne Schwimmstege wie ein Schachbrett angeordnet sind – Marina Roda de Barà. Über den Masten ragt der römische Triumphbogen Arc de Berà, am östlichen Strand funkeln die goldfarbenen Dünen, und eine Brise nach Pinien und Meersalz weht über die Mole. Beim Anlegen nimmt uns ein Marinero im Schlauchboot die Vorleine ab und reicht im gleichen Atemzug den Marina-Willkommensbeutel samt Zugangs­karte für Pool und Fitnessraum. Der erste Eindruck: ein großzügig dimensioniertes, bestens organisiertes Hafenresort, das sich dennoch herrlich unaufgeregt mediterran anfühlt.

Services und Ausstattung

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Roda Da Bara

Mehrere Segel- und Motoryachten liegen an einer geschwungenen Hafenmole bei sonnigem Wetter vor einer Küstenstadt.

Sichere Einfahrt in Roda de Barà

Die Hafeneinfahrt liegt bei 41 ° 10,1′ N / 1 ° 28,9′ E; das rote Fl.R.4 s-Molenfeuer ist schon fünf Seemeilen voraus auszumachen. Von See her führt zwischen den letzten beiden bateas ein 9-m-Tiefwasserstreifen bis fast vor die Molenköpfe. Die Einfahrt ist 60 m breit und auf mind. 7 m ausgebaggert; selbst bei starkem Libeccio bleibt im Kanal genügend Tiefe. Nachts hilft das umlaufende Stadtlicht, doch Jetski-Verkehr und ungekennzeichnete Angelbojen mahnen zu Radar- oder Wärmebild­blick. Funkkontakt: VHF 09 „Roda de Barà Port“. Ein RIB geleitet Gäste in freie Boxen; die stromführenden Finger sind großzügig bemessen (Manövrierabstand min. 1,5 Schiffs­längen, ab 30 m sogar 2,7).

Großmarina mit ruhigen Liegeplätzen

Freies Ankern ist vor der Hafenmole wegen Schiffsverkehrs und umfangreicher Badezonen untersagt. Dafür bietet die Marina 640 Liegeplätze für Schiffe von 8 m bis 60 m Länge bei 3 – 7 m Tiefgang – damit gehört sie zu den größten Anlagen des westlichen Mittelmeers. Zwei gewaltige, gekröpfte Wellenbrecher halten Dünung und Tramontana zuverlässig draußen; selbst bei 30-kn-Mistral bleiben die Außenstege ruhig. Die Boxen sind mit Doppel-Mooringleinen ausgestattet, Katamarane erhalten – anders als in vielen spanischen Häfen – reguläre Breitenplätze bis 12 m. Für Werftaufenthalte gibt es das Varadero Port Barà mit 70-t-Travellift, 8 000 m² Trockenfläche und allen Gewerken von Composite bis Edelstahl.

Weiß-blaues Fischerboot im ruhigen Hafen; dahinter Uferpromenade mit Palmen und dicht stehenden Häusern bei Abendlicht.
Verrostetes Segelboot auf Stützen im Hafen, eingerahmt von glänzenden weißen Yachten.

Attraktiver Yachthafen mit Top-Ausstattung

Liegegeld 2025: ca. 2,90 €/m Nebensaison, 4,80 €/m Juli/August (12-m-Yacht ≈ 58 €); Strom 16–125 A, Wasser und High-Speed-Wi-Fi inklusive. Treibstoff & Umwelt: Diesel-Pier (24 h Kreditkarte) direkt an der Nordmole; Bilgen-/Fäkal­saugstation und Altöl-Container neben dem Varadero. Einkauf & Gastronomie: Ein kleiner Spar-Supermarkt auf dem Hafenvorfeld, großer Mercadona (900 m), samstäglicher Bauernmarkt im Ortskern. Die Promenade bietet Tapas-Bars, Eisdielen und das vielgelobte „La Barca“ mit fangfrischem dorada a la plancha. Mobilität: Barcelona-Sants per Regionalbahn in 45 min; Busse nach Tarragona im Halbstundentakt. Flughafen BCN 55 km via C-32. Freizeit: Pool-Deck, Fitnessraum, SUP-Verleih und ein kleiner Sandstrand direkt neben der Ostmole – alles frei für Hafencrew.

Costa Daurada: Tauchen, Römische Relikte, Thermalquellen

Roda de Barà liegt an der Costa Daurada, benannt nach den goldschimmernden Quarz-Sandstränden. Gleich außerhalb der Hafenmole beginnt das Posidonia-Schutzgebiet „Les Guineus“; wer mit Maske ins 3-m-klare Wasser taucht, entdeckt Seehasen und Seesterne zwischen Seegras­wiesen – die Marina beteiligt sich an einem Wieder­bepflanzungs­programm. An Land lohnt ein 20-minütiger Spaziergang zum römischen Triumphbogen Arc de Berà (UNESCO-Tentativliste) und weiter auf dem Küstenpfad GR-92 zu den Kiefernklippen von La Pellisseta. Radfahrer folgen der Via Verde bis Coma-Ruga mit seinen schwefelhaltigen Thermalquellen. Wen es weiter rauszieht, der erreicht die Balearen nach 100 sm – der Hafen wirbt damit als „kürzeste Linie Mallorca–Festland“. Unter Wasser ist die Sicht im Sommer 10–15 m; lokale Tauchschulen steuern das Wrack der „Cavour“ (30 m / 1917 gesunken) an. Delfine zeigen sich häufig an der 40-m-Isobathe, Segler teilen Sichtungen via Hafen-WhatsApp-Gruppe.

Große hölzerne Segelyacht im Hafen vertäut, daneben kleines Motorboot; Küstenstadt und bewaldeter Hügel im Hintergrund.
Große Segelyacht mit hohen Masten im sonnigen Hafen, weitere Boote entlang des Stegs unter blauem Himmel.

Entspannter Yachthafen nahe Barcelona

Roda de Barà ist ein Bilderbuch-Stützpunkt zwischen Barcelona und Balearenkurs – groß genug für Superyachten, entspannt genug für Familiencrews. Vorteile Jederzeit tief anlaufbar, herausragender Schwellschutz. Erstklassige Technik: Travellift, Trockenpark, fachkundiges Personal. Authentischer Ort ohne Massentourismus – Lebenshaltung spürbar günstiger als im nahe­gelegenen Sitges. Nachteile Preislich auf mediterranem Mittelfeld, aber in der Hochsaison kein Schnäppchen. Bei Levante-Gewitter kann Sandstaub über die Stege ziehen – Persenning ausrollen! Geeignet für Fahrtencrews auf Balearen-/Atlantikroute, die einen Rundum-Service-Stop suchen. Charter­yachten mit gemischter Crew: Strand, Pool und Barcelona‐Abstecher passen in jede Woche. Langzeit­lieger, die winterfesten Schutz und moderate Klima­werte schätzen. Weniger geeignet ist der Hafen nur für Puristen, die abends das Plätschern am Fels lieben – hier dominiert das wohlgeordnete Marina-Leben. Mich beeindruckte besonders der Sonnenaufgang über den Hafenmasten: ein rosa Himmel, spiegelglattes Wasser, das Rufen einer Möwe – und fern am Horizont das weiße Dreieck der ersten Segel, die Richtung Baleares abdrehen. In diesem Augenblick wird klar, warum Roda de Barà nicht bloß ein Zwischenstop, sondern ein mediterranes Basislager ist.

Informationen zum Liegeplatz

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Roda Da Bara

640

Anzahl Liegeplätze

9

VHF Kanal

+34977138169

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