Sichere Anfahrt zur Marina San Miguel
Die Hafeneinfahrt liegt bei 27 ° 58,8′ N / 16 ° 36,7′ W. Als Landmarke dient der weiße Leuchtturm Punta Rasca sechs Seemeilen östlich; von dort steuert man 291 ° aufs Resort zu, bis die roten Dächer des Hotels „Barceló Tenerife“ querab liegen. Die 240 m lange Außenmole trägt ein Oc(3) R 10 s-Feuer; die Zufahrt ist auf fünf Meter gebaggert und frei von Untiefen . Bei normalem Nordost-Passat steht kaum Querversatz, nur gelegentlicher Schwell aus Südwest kann im Winter kurzzeitig für leichte Stampfer sorgen. VHF-Kanal 09 („Marina San Miguel“) antwortet 24 h; ein Schlauchboot lotst Gäste bis zum Steg.
Sicheres Anlegen hinter der Doppelmole
Ankern vor der Marina ist erlaubt, aber selten sinnvoll: Der Grund vor dem Golfplatz fällt steil von 10 m auf 20 m ab, besteht aus Lavakies und bietet mittelmäßigen Halt. Hinter der Doppelmole dagegen liegen 279 Boxen (laut Hafendatenbank 350 möglich) auf 4–5 m Tiefe; auch 30-Meter-Yachten finden Platz . Die Mole nimmt Passatwelle vollständig; bei Starkwind aus Süd bildet sich leichter Reflektionsschwell, der in den innenliegenden Stegreihen jedoch kaum spürbar ist. Dank breiter Dalbenfinger gelingen Anlegemanöver selbst bei Windböen unaufgeregt.
Komfortable Marina mit Rundum-Service
Strom (16/32 A), Wasser und High-Speed-WLAN an jedem Platz; Diesel und Benzin rund um die Uhr am Tankponton . Ein 70-t-Travel-Lift, Masten-Kran, Segelmacher und Motorenwerkstatt decken Reparaturen ab; die Chandlery am Servicekai führt gängige Ersatzteile. Supermarkt, Apotheke und mehrere Restaurants erreicht man in fünf Minuten zu Fuß im Golf-del-Sur-Komplex. Größere Einkäufe erledigt man im „Mercadona Las Chafiras“ (2 km, Hafen-Shuttle). Die Sicherheitsstandards sind hoch: Videoüberwachung, Zugangskarten zu den Pontons und Schranken ab 21 Uhr . Mülltrennung und kostenloses Pump-Out gehören zum Service. Liegepreise 2025: ca. 22 €/Tag für 11 m in der Nebensaison; in den ARC-Vorwochen klettert der Tarif um zehn Prozent.
Vulkanisches Tauchen und Freizeit-Safari
Unter Wasser wartet typischer Vulkanboden: schwarze Lavabögen, Sandzungen, Wabenschnecken. Tauchbasen holen Gäste direkt am Steg ab; das Haus-Dive-Site „Marina San Miguel Wreck“ liegt nur 700 m südlich (Tiefe 18 m) . Im Frühjahr ziehen Mobula-Rochen vorbei, ganzjährig tummeln sich Papageien- und Trompetenfische. An Land dominiert Freizeit: Zwei 18-Loch-Golfplätze, ein Reitzentrum und die berühmte Submarine Safari starten in Hafennähe . Wer wandern will, nimmt den Linienbus nach Montaña Amarilla (Vulkanrippe, 20 Min) oder fährt zum Barranco del Infierno bei Adeje. Die Surf-Kite-Hotspots El Médano und Playa de las Americas liegen 15 Autominuten entfernt.
Perfekter Service-Hafen für Atlantiksegler
Marina San Miguel ist ein technisch perfekt ausgestatteter “One-Stop-Shop” für Atlantikcrews: Lift, Diesel, Ersatzteile – alles zwei Bootslängen entfernt – und dank Flughafennähe ideal für Crewwechsel. Gleichzeitig bietet die Umgebung Strand, Golf und spektakuläre Tauchreviere. Pluspunkte Rundum-Schutz bei Passat, 24-h-Sicherheit. Vollservice (70 t-Lift, Segelmacher, Tank, Pump-Out) auf kompaktem Gelände. Flughafen Teneriffa Süd 10 km – Taxi 20 €. Minuspunkte Preise über Inseldurchschnitt; Wasser und Strom teils mit Pre-Paid-Karten. Bei SW-Schwell slightly rollig an den Außenpieren. Charter-Basis an Steg A sorgt freitags für Betriebsamkeit. Geeignet für: Blauwasser-Yachten auf Kanaren-Rundreise, Crews mit technischem Wartungsbedarf, Golf- und Tauchfans. Weniger für absolute Ruhesuchende oder Puristen, die nach Fischerdorfromantik suchen – dafür liegt Las Galletas 6 sm weiter westlich. Mein persönlicher Höhepunkt war ein frühes Bad im glasklaren Hafenbecken: Während am Steg noch Kaffeeduft wehte, zog unter mir ein Schwarm Barrakudas vorbei, und in der Ferne brach die Sonne über den Teide – ein perfekter Start in den Törn gen Kapverden.
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