Sicherer Zugang zum Hafen Maspalomas
Der Hafen liegt bei 27° 45,1′ N / 15° 39,0′ W, knapp zwei Seemeilen westlich des Faro de Maspalomas. Die 260 m lange Außenmole trägt ein Fl G 5 s-Feuer (sichtbar 6 sm). Die Einfahrt (120 m breit) ist frei von Untiefen, Fahrwassentiefe > 6 m; bei kräftigem NO-Passat steht Querversatz < 1 kn. Nachtansteuerung ist dank guter Befeuerung problemlos – dennoch empfiehlt die Marinaleitung, spätestens ab der 20-m-Isobate auf VHF 12 Kontakt aufzunehmen; sie schickt dann sofort ein Tenderboot zum Lotsen. Achtung auf Fischfarmen (gelbe Tonnen) östlich der Hafeneinfahrt und auf die flachen Felsnasen „Punta de Pasito“; diese sollten mit mindestens einer halben Kabellänge Abstand gerundet werden.
Ruhiger Hafen mit umfassenden Liegeplätzen
388 Liegeplätze von 6 bis 40 m Länge verteilen sich auf vier Schwimmstege und einen Super-Yacht-Kai. Tiefgang an den Innenfingern ca. 3,5 m, außen bis 7 m . Die Doppelmole hält den üblichen NO-Schwell komplett ab; nur seltener SW-Dünung aus Wintertiefs kann leichtes Geklucker erzeugen. Außerhalb des Hafens ist Ankern auf Sand 5–8 m möglich (Playa de Pasito Blanco), allerdings offen nach SW und teils rollig – wer bleiben will, setzt Heckleine ins Riff oder verholt in die Marina .
Yachtparadies mit umfassendem Serviceangebot
Jeder Platz bietet Wasser, 16/32-A-Strom, Hochgeschwindigkeits-WLAN. Am Servicekai: Diesel/Benzin 24 h, Travellift 70 t, Mastenkran, Segelmacher, Motor- und Elektrowerkstatt . Sanitärgebäude klimatisiert, Waschsalon mit App-Bezahlung. Direkt am Kopfsteg liegen Mini-Supermarkt (frische Baguettes ab 07 Uhr), eine kleine Chandlery, der Yachtclub-Pool (freier Eintritt für Crews) und das Restaurant “La Punta” – Fisch vom Kohlegrill, Tapas und Blick bis nach Teneriffa. Größere Einkäufe: „Mercadona El Tablero“ (3 km, E-Scooter-Verleih an der Capitainerie). Müll wird getrennt, Pump-out gratis an Steg A. Das Gelände ist privat – Schranke & Security schützen vor Strandtouristen; Ausweise erhält man beim Einchecken. Dafür liegt das Ausgeh-Epizentrum Maspalomas / Meloneras nur 10 Taxi-Minuten entfernt – wer abends Trubel sucht, findet alles von Tapas‐Bars bis Techno-Clubs.
Abenteuerreiches Naturparadies bei Maspalomas
Im Cockpit sitzend sieht man oft Gewöhnliche Delfine jagen; ein Whale-Watching-Boot startet täglich direkt vorm Hafen. Südlich lockt der Hausstrand: feiner Goldsand, kristallklares Wasser, ganz ohne Liegestuhl-Kolonien. Schnorchler entdecken Lavabögen mit Trompetenfischen; Taucher lassen sich zu den Wracks von “Cermona II” oder dem Engelhai-Hotspot „Arona Reef“ (15 min RIB) fahren. An Land lohnt ein Abstecher zu den Dunas de Maspalomas – einem Sahara-ähnlichen Dünenfeld (UNESCO-Biosphärenreservat). Frühaufsteher wandern zum Aussichtspunkt „Pico del Ingles“ oberhalb von Fataga: Kiefern und Endemiten wie Kanarennelke und Drachenbaum säumen den Weg, Kondore kreisen im Aufwind. Golffreund:innen haben den 18-Loch-Platz „Meloneras Golf“ quasi vor der Haustür; wer lieber radelt, findet eine ausgeschilderte Küstenroute bis Puerto de Mogán (18 km).
Pasito Blanco: Eleganter Atlantik-Stützpunkt
Pasito Blanco kombiniert Schutz, Service und Urlaubseleganz: perfekte Basis für Atlantik-Überführungen oder Winterlieger, dabei ruhiger und familiärer als Las Palmas. Pluspunkte Rundum schwellfrei, auch bei kräftigem NO-Passat. 70-t-Lift, Diesel-Pier, Profi-Werkstätten – ideale Wartungsstation vor Trans-Ozean-Etappen. Club-Ambiente mit Pool, Privatstrand, 24-h-Security – Familien fühlen sich sicher und versorgt. Minuspunkte Fast alle Dauerplätze belegt; in Hochsaison Voranmeldung Pflicht. Liegegebühren liegen > 20 % über dem kanarischen Durchschnitt (11 m ≈ 28 €/Tag). Öffentlicher Nahverkehr mäßig; ohne Mietwagen Taxi‐Abhängigkeit für Großeinkauf. Geeignet für Blauwasser-Crews, die vor dem Sprung zu den Kapverden noch einmal Technik, Proviant und Crew checken möchten. Familien, die Pool & Sandstrand direkt am Steg schätzen. Segelurlaubsende: Boot parken, Flug ab Las Palmas (40 min Taxi) – kein Großstadtstress. Weniger ideal für Backpack-Budget-Segler:innen (Preise, privates Gelände) oder Party-Freunde, die Clubnacht ohne Taxi ansteuern möchten. Mein persönliches Highlight: ein late-night-Swim im Hafenpool, während draußen der Passat in den Wanten summte, und hinter der Mole das rote Glühen des Maspalomas-Leuchtturms im Ozean flimmerte. Pasito Blanco – ein kleiner weißer Schritt an Land, ein großer Komfortsprung für lange Törntage.
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