Ab Windstärke 6 auf der Beaufort-Skala spricht man von Starkwind. Diese Windstärke entspricht einer Windgeschwindigkeit von etwa 22-27 Knoten oder 40-51 km/h, gemessen in 10 Metern Höhe über 10 Minuten. Die Beaufort-Skala wurde 1806 vom englischen Admiral Sir Francis Beaufort entwickelt und basierte ursprünglich auf visuellen Beobachtungen der Meeresoberfläche und der Segelführung. Sie reicht von Windstärke 0 (Windstille) bis 12 (Orkan). Starkwind zeigt sich auf dem Meer durch große Wellen von 2 bis 3,5 Metern Höhe mit brechenden Köpfen und deutlichen weißen Schaumflecken auf der Wasseroberfläche. An Land biegen sich größere Äste, Regenschirme sind nur schwer zu handhaben. Für Segler bedeutet Starkwind bereits anspruchsvolle Bedingungen. Viele Fahrtensegler sind bei dieser Windstärke mit Reff in den Segeln unterwegs oder suchen Schutz. Sportboote sollten nur mit erfahrener Besatzung und entsprechender Ausrüstung bei Starkwind auslaufen. Starkwind ist die erste Warnstufe des deutschen Wetterdienstes für Starkwindereignisse und wird in Seewetterberichten entsprechend angekündigt.