Ein Leuchtfeuer ist ein Lichtsignal zur Navigation von Schiffen. Es wird an Leuchttürmen, Leuchtbaken, Bojen oder anderen schwimmenden Seezeichen eingesetzt.
Leuchtfeuer dienen hauptsächlich der Positionsbestimmung und helfen Schiffen bei der Navigation. Mit speziellen Lampen und Reflektoren sind sie bei Dunkelheit und eingeschränkter Sicht durch Nebel oder Regen besser erkennbar, wobei bei dichtem Nebel auch ihre Reichweite begrenzt ist.
Jedes Leuchtfeuer hat eine charakteristische Kennung aus Farbe, Blinkfolge und Reichweite. Diese Lichtcharakteristik ist in Seekarten eingetragen und ermöglicht die eindeutige Identifikation des Seezeichens. Die wichtigsten Arten sind das Leitfeuer, das Schiffe durch enge Fahrwasser und Kanäle führt, das Richtfeuer für präzise Positionsbestimmung durch Peilung bestimmter Landmarken und das Warnfeuer, das Gefahrenstellen wie Untiefen, Wracks oder Hindernisse kennzeichnet.
Leuchtfeuer unterscheiden sich auch nach ihrer Bauart: Festfeuer leuchten kontinuierlich, Blitzfeuer senden kurze helle Blitze aus, und Funkelfeuer blinken in sehr schneller Folge. Die Kombination all dieser Merkmale macht jedes Leuchtfeuer unverwechselbar und ermöglicht eine sichere Navigation.
