Ein Funkelfeuer ist ein Leuchtfeuer, das sehr schnelle, kurze Lichtblitze in regelmäßigen Abständen aussendet. Es dient zur Kennzeichnung von Fahrwassern, Hindernissen oder anderen Navigationspunkten.
Das charakteristische Merkmal eines Funkelfeuers ist die hohe Blinkfrequenz mit Intervallen von 1,0 bis 1,2 Sekunden, wodurch 50 bis 60 Blitze pro Minute entstehen. Die Hellphasen sind dabei deutlich kürzer als die Dunkelphasen. Die Lichtfarbe ist meist weiß, kann aber auch rot oder grün sein, je nach Zweck des Seezeichens. Funkelfeuer werden auf Leuchttürmen, Leuchttonnen, Baken oder anderen Seezeichen installiert.
Funkelfeuer werden in Seekarten und Leuchtfeuerverzeichnissen mit dem Kürzel “Fkl.” oder international “Q” (von englisch “Quick” flashing) gekennzeichnet. Varianten sind “SFkl.” (Schnellfeuer) für besonders schnelle Funkelfeuer oder “Fkl.(3)” für drei Blitze in schneller Folge. Diese hohe Blinkfrequenz unterscheidet Funkelfeuer von anderen Leuchtfeuern wie Blitzfeuern, Blinkfeuern oder Festfeuern und ermöglicht Seeleuten die schnelle und eindeutige Identifikation des Leuchtfeuers. Dadurch wird eine präzise Positionsbestimmung und sichere Navigation ermöglicht.