Die Achterleine ist eine Festmacherleine, die vom Heck eines Bootes oder Schiffes nach achtern geführt wird. Sie dient dazu, das Heck beim Festmachen zu sichern und das Boot in seiner Liegeposition zu halten.
Was ist eine Achterleine?
Als Achterleine bezeichnet man eine Leine, die am hinteren Bereich des Bootes befestigt wird und nach hinten zu einem Poller, Dalben, Steg oder Kai führt. Sie gehört zu den wichtigsten Festmacherleinen an Bord.
Beim Anlegen verhindert die Achterleine, dass das Heck unkontrolliert abtreibt. Zusammen mit anderen Festmacherleinen sorgt sie dafür, dass das Boot sicher am Liegeplatz bleibt.
Wofür wird die Achterleine verwendet?
Die Achterleine wird vor allem beim Festmachen im Hafen genutzt. Sie stabilisiert das Heck und hilft dabei, das Boot in der richtigen Position zum Steg oder Kai zu halten.
An Bord wird die Achterleine meist an einer Klampe oder einem anderen geeigneten Beschlag am Heck belegt. An Land wird sie an einem Poller, Dalben, Ring oder einer Klampe befestigt.
Achterleine, Vorleine und Spring
Die Achterleine ist Teil des Festmachersystems eines Bootes. Dazu gehören außerdem die Vorleine, die vom Bug aus geführt wird, sowie Spring- und Brustleinen. Gemeinsam verhindern diese Leinen, dass sich das Boot zu weit nach vorn, hinten oder seitlich bewegt.
Je nach Wind, Strömung, Tide und Liegeplatz können die Leinen unterschiedlich geführt und gespannt werden.
Worauf sollte man bei der Achterleine achten?
Eine Achterleine sollte ausreichend lang, belastbar und leicht elastisch sein. So kann sie Bewegungen des Bootes durch Wind, Wellen oder Schwell abfedern, ohne sofort zu reißen oder Beschläge zu stark zu belasten.
Die passende Leinenstärke hängt von Größe, Gewicht und Einsatzbereich des Bootes ab. Wichtig ist außerdem, dass die Leine sauber belegt wird und nicht scheuert.
